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Thesen

Das Thema Gewalt / Gewaltprävention ist ein Reizthema. Dies wird vor allem dann deutlich, wenn aktuelle Betroffenheit vorhanden ist. Es ist ein Thema, bei dem die Gemüter sich schnell erhitzen und möglichst sofort Lösungen erwartet werden. Das ist verständlich. Aktuelle Probleme mit Gewalt müssen aktuell behandelt werden.
Aktuelle "Schlichtungsverfahren" ersetzen aber langfristige und präventive Maßnahmen nicht.
Thesen

Wir wissen selbstverständlich, dass viele Probleme nicht "hausgemacht" sind und von "außen" an uns herangetragen werden. Es wären da viele Umstände zu nennen, denen Kinder ausgeliefert sind und die Gewaltbereitschaft hervorrufen. Am Gewaltproblem und an Präventivmaßnahmen muss deshalb ständig gearbeitet werden. Darüber hinaus muss die Arbeit kontinuierlich und regelmäßig sein. Deshalb ist sie auch ein Schulprogrammpunkt.

Thesen

Wir wissen, dass die Ursachen für Gewalt häufig nicht sofort ausgeschaltet werden können und es keine Patentlösungen gibt. Deshalb gehen wir von folgenden Grundsätzen aus:
- Problemlösungsstrategien müssen vielschichtig sein!
- Probleme sollten in Ruhe und möglichst im Einvernehmen mit allen beteiligten Mitgliedern
der Schulgemeinde (Schüler, Eltern, Lehrer) gelöst werden!
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Es haben viele Aktivitäten an unserer Schule Einzug gehalten, die der Prävention aber auch der Aufarbeitung dienen sollen:

Bei den aufarbeitenden Maßnahmen geht es vorwiegend darum, entstandene Problemsituationen mit den beteiligten Personen zu klären.

Bei den präventiven Maßnahmen geht es vorrangig darum, das eigene
Selbstbewusstsein auch in der Gruppe) zu stärken, welches häufig bei den "Problemkindern" gering entwickelt ist (ob in Täter- oder in Opferrolle).

Weiterhin versuchen wir in unserer Schule durch Regeln einen Rahmen zu stecken, der Sicherheit bietet und durch die erwünschtes von unerwünschtem Verhalten klar unterschieden wird.
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