* Es muß daran gearbeitet werden, dem Buch zu einem besseren Image zu verhelfen, vor allem in den Funktionen Unterhaltung und Ratgeber.
* Die entscheidende Voraussetzung für jede Lesesteigerung ist die Steigerung des Interesses und der Freude am Lesen.
* Kinder, die eigene Texte schreiben dürfen, werden eher zu selbständigen Lesern. (auch: Erst Schreiben, dann Lesen") Das Kind als Autor eigener Texte
* Mit dem Lesebuch allein werden die Schüler nie zu Lesern.
* Stoßweiser Einsatz einer Fülle von Lesestoff durch besondere Motivations- methoden (Klassenbüchereien und Methode "Zum Lesen verlocken") verkürzt die Zeit für eine Lesesteigerung (Lesetempo/Sinnerfassung) um zwei Drittel.
* Es ist das Ziel der Leseerziehung, zur Lesefreude und zur Gewöhnung an Bücher zu führen. Sie muß weniger frontal arbeiten, sondern mehr individuelle Leseerlebnisse vermitteln.
* Erstlesen: Für die Kinder wären Eigentexte, Bilderbücher und geeignete Kinderzeitschriften viel wichtiger als die Fibel selbst.
* In den Klassen 1 und 2 spielt der Aufbau der generellen Lesemotivation auch außerhalb der Schule eine entscheidende Rolle, weil nur dadurch das Kind Lesen als Gewinn betrachten lernt und Lesefähigkeiten ausbaut und steigert.
* Auch Lehrer sollten interessierte Leser sein. Kinder merken, ob der Lehrer Spaß an Büchern hat, ob ihm das Lesen Freude bereitet.
* Wichtiger als die gesamte Schullektüre ist, daß der Lehrer einen dauernden Einfluß auf die private Lektüre des Kindes gewinnt.
* Das positive Erleben eines Kinderbuchautors kann die Lesebereitschaft des Kindes wecken oder vertiefen.
* Lesen ist nicht allein lautes Vorlesen: Die Sinnerfassung der Texte darf nicht aus dem Auge verloren werden.
* "Bücher machen" ist oft das Zauberwort für den Einstieg ins selbständige Lesen
# ges. Hans-J. Fuhrmann Lernwerkstatt Gladbeck #