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 Sollten Sie sich für die Hortarbeit, den Umgang der Hortnerinnen mit den Ihnen anvertrauten Kindern interessieren und bemerken, wie sehr die Arbeit des Hortes in die Schulprogrammarbeit integriert ist, so sollten sie sich der Mühe unterziehen und die beiden folgenden Artikel aufmerksam lesen!

 Am Freitag, dem 13-ten September, kamen die Geister zurück

Am Freitag, dem 13. September 2002 hatten wir, aufgrund unseres 10jährigen Jubiläums unseres Kinderhortes, eine Übernachtung für unsere Hortkinder in der Schule geplant! Von 20 angemeldeten Kindern erschienen 16, obwohl es ausreichte, um den Hort, die Schule, die Nachbarschaft, den Wald und den Schulhof mit Leben zu füllen. Um 18:30 Uhr trafen wir vier Hortmütter uns an der Schule um als Erste unsere Burg in Beschlag zu nehmen. Um 19 Uhr trafen dann alle unsere Kinder ein! Schwer bepackt mit Schlafsäcken, Luftmatratzen, Kuscheltieren und Bettzeug für eine schrecklich, schöne, schaurige Nacht! Zweifelnde Eltern, die uns ihre Telefonnummern zuschoben, Küsschen hin und her, kurz ein Foto für den Stadtspiegel und dann galt es den Hort zu entern. Als erstes wurden die Schlafplätze geordert und dann versammelten sich alle im großem Zimmer, zwecks Besprechung unseres weiteren Abends. Als erstes stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. Diese traten wir um 19:30 Uhr zur Dämmerung an. Vorbei am Spielplatz Händelstrasse mit Kurzaufenthalt, die Mozartstrasse hinunter, querten wir die Tunnelstrasse und gelangten auf die Serlostrasse, wo Frau Hanowski wohnt. Ihr Sohn Eric führte dann den Kindern mehrere Kunststücke auf dem Mountainbike vor, was die Kinder mit viel Applaus quittierten. Mit dem einem Lied, angestimmt von Tobias und unüberhörbar, wurden alle Leute an die Fenster und Türen gelockt.

Im Wald angekommen, meinte Frau Hanowski, sie müsse nun zur Großmutter vorlaufen, ihr Kuchen und Wein bringen. "Was für ein Quatsch? Oder?" Also ging sie vor und blieb verschwunden. Die Dämmerung hatte schon eingesetzt und die Kinder machten ihre Taschenlampen an. Und als sie eine Strecke in den Wald gegangen waren, sahen sie ein Gespenst, aber nur von weitem durch die Bäume huschen. Es heulte fürchterlich und die Kinder schrien entsetzt los. Einige Mutige riefen: "Das ist die Frau Hanowski!!!" Aber als diese auf einmal wieder bei der Gruppe erschien, was das Entsetzen groß. Die Kinder fingen an wild durcheinander zu diskutieren, als plötzlich besagtes Gespenst wieder erschien und alles in helle Aufregung versetzte.

Als sich das Gespenst sein Kleid abnahm, kam Stephan zum Vorschein, der Neffe von Frau Zdunek, der uns gerne behilflich war beim Gruseln. Nun setzten wir den Weg fort und gelangten an ein paar Mauerresten vorbei, wozu uns Frau Dresenkamp eine Geschichte erzählen konnte. Das es sich um Reste einer Siedlung handelte, in der Soldaten wohnten und das diese Siedlung nach dem Krieg auch noch bewohnt wurde, wusste keines von den Kindern. In der Zwischenzeit macht sich Frau Hanowski wieder davon, in Richtung Schule.

 

Dort holte sie ein Tablett mit Teelichtern aus dem Kinderhort und brachte es in das grüne Klassenzimmer. Als alle Lichter angezündet waren, sah es aus, als hätte man ein Lagerfeuer entfacht. "Ah" und "Oh" hörte man die Kinder rufen, als sie auf dem Schulhof eintrafen. Nun setzten sich alle hin und wir sangen schöne, laute Lagerfeuerkerzenscheingruselgespensterlieder!

 Der Mond schien hell und es war richtig romantisch. Um 20:55 Uhr kam das Pizzataxi und alle beeilten sich nach oben in den Kinderhort zu gelangen, zum Essen. Es gab Pizza Salami, vegetarisch, mit Ei oder Schinken und sogar mit Thunfisch, Salat und Spagetti Bolognese und jede Menge Pizzabrötchen mit Kräuterbutter. Nach der großen Schlacht gingen Frau Goddemeier und Frau Zdunek mit den Kindern durch die dunkle Schule und Frau Dresenkamp und Frau Hanowski erledigten den Abwasch. Herr Holstein hatte uns tags zuvor gute Gruseltipps gegeben und so erschien den Kindern im Flur der Schule ein rot erleuchtetes Skelett.

Markerschütternde Schreie hallten durch die Schule. Dumpfes Glockengeläute war zu hören. Und nach einer Weile wieder, kaum das sich die Kinder erholen konnten, stießen sie auf die schwarze Frau mit rotglühenden Augen, die sich im Keller der Schule versteckt hielt. Und abermals war dumpfes Glockengeläute zu hören. Völlig ausgegruselt und fertig rannten die Kinder zum Hort hinauf, wo sie erkennen mussten, dass Frau Dresenkamp für das Glockengeläute zuständig war. Sie hatte mit einem Gegenstand auf das Geländer geschlagen, wodurch dieses Glockenklanggeräusch entstand. Nachdem alle wieder im Hort versammelt waren, klärten wir die Sachen alle auf, damit niemand Angst vor der Nacht bekam. Um 23 Uhr wurden noch einige Spiele gemacht und der Ketchup-Song ausgetanzt. Gegen 24 Uhr lagen dann alle in den Federn, natürlich gewaschen, Zähne geputzt usw... (das dauert nämlich bei nur einem WC sehr lange!). um 2 Uhr!!!!!!!! Hielten die letzten zwei Unentwegten den Schnabel und die Nacht senkte sich friedlich auf unseren Hort.

Es gab keine Vorkommnisse in derselben, bis um 7:30 Uhr die Ersten wieder das Schnäbelchen wetzten. Nach einem wunderbarem Frühstück, entließen wir die Kinder um 10Uhr in die Obhut ihrer Eltern.
P.S.: Samstag und Sonntag brauchten wir alle um uns zu erholen, aber alles in allem war es eine wunderbare Nacht in unserem Kinderhort!!!
A. Hanowski

 

 

 Ein Rundgang der Hortkinder durch Zweckel

Wir sind von dem Hort aus zum Blumengeschäft gelaufen, weiter zum Bahnhof. Vorbei an der katholischen Kirche führte unser Weg zum Bäcker Hudde und an die Eisdiele, welche aber erst um 9:30 Uhr öffnete. So bekamen wir unser erstes Eis an der Trinkhalle gleich daneben. Gegenüber befindet sich die AWO und ein Zahnarzt.

Ein paar Schritte weiter lag links der Sportplatz und da neben der Abenteuerspielplatz. Dort haben wir eine Rast gemacht und gespielt. Nach einer halben Sunde hieß es aufbrechen, denn wir hatten noch einen langen Weg vor uns. Am Zweckler Markt bekam jeder einen Apfel oder eine Banane, je nach Wunsch. Dann gingen wir die Tunnelstraße runter, entlang am evangelischen Jugendheim, rechts an der Ampel, die Feldhauser Straße hinunter an der besten Pizzeria von Zweckel vorbei bis zur Autowerkstatt der Firma Rössner, in der der Sohn von Frau Hanowski arbeitet. Nach einem kurzen Gespräch führte unser Weg weiter voran in Richtung Zweckel Mitte. Bei Aldi trafen wir Herrn und Frau Peek, die stürmisch begrüßt wurden. Vor allen Geschäften machten wir ein Foto, um unseren Ausflug auch dokumentieren zu können.

 Des weiteren besuchten wir die Willi-Brandt-Schule, plauderten auch hier mit dem Hausmeister und verabschiedeten uns in Richtung Blumenhaus Tietze, PLUS und der Volksbank. Gegenüber der Bank liegt die Sonnenapotheke, die wir unbedingt aufsuchen mussten. Denn dort arbeitet Viviens Tante Edith, die uns dann auch ausreichend mit Traubenzucker versorgte. Rechts neben der Apotheke liegt "Annes Bastelstübchen", wo wir auch noch mal eben guten Tag wünschten. Unser Heimweg führte uns dann am Lottogeschäft, Holländer (ein Laden in dem man fast alles bekommt, was die anderen nicht haben!) und der Fahrschule Göddecke vorbei, an der Ampel rechts hoch zum ehemaligem REWE-Laden und bei Zweirad Happe schauten wir auch noch mal rein.

Gegenüber von REWE befindet sich die Hirschapotheke. Langsam wurden ein paar Kinder müde. So beeilten wir uns denn, zur Schule zu kommen. Als letzte Geschäfte, an denen wir vorbeikamen, sind noch Elektro Polan und Blumen Berger zu nennen, ehe wir endlich ankamen. Im Hort gab es dann Kuchen und Saft und endlich konnten alle müden Glieder gestreckt werden. Im Großen und Ganzen war das mal wieder ein überaus schöner Tag im Kinderhort!

Anne Hanowski

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