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 Ziele der Computerarbeit in dieser Klasse Kurze did.-meth. Zielsetzungen

 Vorerfahrungen des Klassenlehrers
 

Ziele der Computerarbeit:

u.a. : Es sollen noch mehr Kinder in selbständiger Arbeitsweise die Medienecke in ihre Arbeit einzubeziehen.

Alle Kinder können Computer ein- und ausschalten.

Alle Kinder können selbständig ins Internet gehen und zwar über die Intranet-Server-Seite.

Alle können e-mails abschicken!

Alle Kinder können Internetseiten erstellen mit Hilfe der Software "PageMill"

Alle Kinder sollen öfter Gelegenheit haben Bilder zu scannen und für das Internet in geeigneter Weise abspeichern.

Bilder und kleine Filme mit der Digitalkamera sollen integriert werden.

Töne können als mp3 erstellt werden.

 

Kurze

Did.-meth. Zielsetzungen

Die Kinder lernen bei uns anwendungsorientiert!

Die Teilnahme am Netdays-Wettbewerb ist "Motivation auf dem Weg" und dient dazu, fachl., allgemeine und Computerkenntnisse,- fähigkeiten und -fertigkeiten zu vermitteln, zu festigen. Aufgrund des anwendungsorientierten und selbständigen Umgangs mit dem Medium lernen Kinder den Rahmen des Vorgegebenen zu sprengen und eigene Ideen zu entwickeln. Für Kinder, die in dieser Klasse mit der Medienecke aufwachsen, ist folgende Frage keine Frage: Welche sinnvolle Dinge kann man mit dem Computer machen?

u.a. Die Kinder sollen lernen selbständig

in Projekten zu arbeiten,

Projekte zu erfinden,

zu planen

(Chefs, Aufgabenverteilung, "Besprechungen"),

die Planung zu begleiten

und zu Ende zu führen.

Dabei soll die Medienecke kontinuierlich miteinbezogen werden.

Die Kinder sollen bei der Computerarbeit "Begegnung mit Sprachen" erfahren. (CD-ROMS, e-mails und Schneckenpost u.a. mit Frankreich, Anlegen eines Vokabulariums gängiger Worte und Floskeln mit dem Ziel dem ausl. Partner Briefe, mails ine einer gemischten bzw gar in seiner Sprache schreiben zu können...)

Sie sollen die Ziele der Schulprogrammarbeit umsetzen"soweit es den Aspekt der "Schreibenden Schule" angeht:

Das "Kind als Autor eigener Texte"

"Kinder veröffentlichen gern ihre Texte"

"Wer gern schreibt, liest auch lieber"

Siehe auch Artikel in den nächsten Ausgaben der Zeitschriften "CC" und "Praxis Grundschule", Autor: Hans-Jürgen Fuhrmann
 

 

Anmerkungen zu den bisherigen Erfahrungen des Klassenlehrers

 Anmerkungen des Klassenlehrers

Einsatz des Computers im Unterricht (verbotenerweise eigentlich!) ab Ende 1990, Entwicklung der "Schreibenden Schule"(heute Schulprogrammaspekt), Freie Texte ab dem 1. Schuljahr, Das Kind als Autor eigener Texte, Kinder können auf "Lesecafes" ihre eigenen Texte vorstellen, Kinderliteratur als Vorlage zum eigenen Schreiben, Texte werden auf verschiedene Arten gedruckt(Freinetdruckerei), gestaltet und in den Computer getippt

In der Schreib- und Druckwerkstatt können ganze Klassen der Schule und auch anderer Schulen mit ihren Texten ein eigenes Buch schreiben. Jedes Kind erhält ein Buch mit den Texten und gestalteten Drucken aller seiner Klassenkameraden).

In der Klasse erscheint regelmäßig die Klassenzeitung "Bonbons" auf Papier.

Es entstehen auf diese Weise an der Schule eine Vielzahl von "Büchern" der Kinder zu den verschiedensten Fächern und Themen.

Anfang 1997 gelingt es mir nach 14-tägiger Kleinarbeit mit wenig Unterstützung von außen (Die meisten meiner Bekannten haben "Null Ahnung") die ersten Seiten der Schulhomepage über meine privaten Account http://home.kamp.net/home/hans-juergen.fuhrmann und von zuhause aus zu veröffentlichen.

Nachdem ich einigermaßen sicher war, führte ich auch mein damaliges 3. Schuljahr ins Internet ein.

Das nahm eine tolle Entwicklung. Chats mit deutschen und ausländischen Kindern (ich übersetzte), mails mit deutschen franz., englischen und amerikanischen Kindern, viele Seiten der Kinder entstanden

Auf der Suche nach Unterstützung versuchte ich es mehrfach bei Schulen ans Netz. Da aber, wie sich später herausstellte, NRW gar nicht wollte, dass Grundschulen ins Netz gehen, verfuhr ich wie 1990 und übernahm die Initiative. (Ausnahme waren eine Schule aus Schwerte und 1o Schulen, die das Landesinstitut ausgesucht hatte, wir waren nicht dabei)

Mein Hausmeister legte einenTelefonanschluss in meinen Klassenraum und mit einem 28800 kb- Modem ging es mit einem Multimedia-Mac ins Internet.

Alle meine ca 24 Schüler waren wie bei derErstellung von Büchern und Zeitungen nun Feuer und Flamme etwas fürs Internet zu tun. In der Freiarbeit, im Projektunterricht, in den Pausen und in einer AG mit 24(!) Kindern machte das Spaß und war produktiv.

Sie erstellten eine Datenbank mit vielen Seiten zu Leseprojekten, sie sahen sich in kinderfreundlichen Seiten des Internets um und entwickelten eine Vorliebe für die Seiten des Kinderbuchautors KNISTER, der ebenfalls schon eine homepage hatte. In diese konnte man sogar hineinschreiben und Kommentare zu dessen Bücher abgeben(KNISTER kommt alle 4 Jahre in unsere Schule und alle Schüler lernen ihn und seine Bücher kennen. Mails waren kein Problem.

Begünstigt wurde diese Entwicklung durch unseren Sponsor Thomas Balzer, der uns auf seinem Server "Platz satt" und eine neue Adresse verschaffte.

Als sich herausstellte, dass die Jungen die Mädchen nicht immer zum Zuge kommen ließen, gründeten wir eine separate Mädchengruppe: Cyber-Bonbons-Mädchen. Diese brachten sogar per FTP-Programm ihre Seiten ins Netz!!!

Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben gaben den Kindern viel Motivation und reichlich Erfahrung mit dem Netz, deutschen und internationalen Partnern, so organisierte ich die Teilnahme von 32 Gruppen unserer und einer anderen Schule für Enterpreis von "Schulen ans Netz"

Auch die anderen KollegInnen machten mit. So gab es schon vor dem großen "e-initiative-boom" 8 Klassen, die mit Computern arbeiteten.

Seit März 2000 sind wir -über "Schulen ans Netz" Apple Distinguished School geworden und verfügen nun über weitere neue Macs. (Hier noch einmal herzlichen Dank an Apple und einen Kaufhauskonzern, die uns mit MACs versorgten. Die gebrauchten PC´s, die wir von der Industrie erhielten, waren leider alle: M Ü L L und machten zudem noch viel Arbeit! )

Seit mehr als einem Jahr können alle Klassen mit mind. 2 imacs ins Internet gehen. Ohne jede Störung dank laufsicherer imacs, bastelwütige Lehrer und ohne Gängelung durch die Stadtverwaltung.

Jede Klasse ist über einen zentralen G4-Server und airport per Funknetz ans Internet angebunden und verfügt über eine moderne Medienecke.

In vielen unserer bisherigen Projekte haben wir versucht neue Klassen für die Netzarbeit zu finden und sie an unseren Projekten zu beteiligen, auch wenn sie manchmal noch keinen Anschluss ans Netz hatten ....

Wenn unsere Klassen in die weiterführenden Schulen kommen, ist erstmal Ebbe... Meine Tochter war in vier Jahren Gymnasium 4mal im Computer-Raum! Dass selbst in einer weiterführenden schule Computer in den Klassenräumen stehen dürfen, zeigt die Realschule Senden dank päadagogisch selbständiger Arbeit. Ein Modell für die SI und SII-Schulen... weitersagen...

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